Tipps zum Malen eines Bildes auf der Grundlage des Bildes „Monmundo Cueva“
(Kurse im Kunstatelier Matiz von Mitte Juni bis Ende Juli 2016)
1. Stellen Sie sicher, dass der Keilrahmen die gewünschte Form und Größe hat. Dieser Keilrahmen ist aus Holz gefertigt und mit Leinwand bespannt. Er hat Abmessungen von 140 cm Breite und 110 cm Höhe, wobei alle vier Ecken abgerundet sind.
2. Ordnen Sie die Elemente innerhalb des Bildes an, und gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Legen Sie genau fest, was Sie in das Bild einfügen möchten und wo;
- Zeichnen Sie dies auf einem Blatt Papier so originalgetreu wie möglich in Bezug auf die Proportionen und falten Sie das Papier achtmal;
- Mit einer Kohle (die sich mit einem einfachen Stofftuch entfernen lässt) eine Schnur einfärben; diese – mit einer großen Klammer – in der Mitte der Leinwand oben und unten befestigen und daran ziehen, sodass eine vertikale Linie auf der Leinwand entsteht; dasselbe für die Viertel und ebenso horizontal (erstes, mittleres und drittes Viertel) wiederholen.
- Die Elemente auf dem Blatt mit Kohle in die Leinwand einzeichnen und dabei die Proportionen entsprechend den zuvor markierten Quadraten einhalten, insbesondere bei Elementen, die eine genaue Proportionswiedergabe erfordern (in diesem Fall vor allem Fenster, Balkone und Türen)
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3. Prüfen, ob das Bild Füllmaterialien benötigt. Diese dort einfügen, wo es als notwendig erachtet wird. Für die Strukturierung etwas Weißleim in ein Gefäß geben und die Strukturiermittel (in diesem Fall Marmor- und Bimssteinpulver) hinzufügen. Mit einem Pinsel die Strukturiermittel auftragen (in diesem Fall die Steine darstellen) und mit dem Spachtel deren Konturen nachzeichnen.
4. Anschließend wird mit dem Lasieren fortgefahren. Das gesamte Bild lasieren, sodass keine weißen Stellen mehr zu sehen sind, und dabei einen dunkleren Farbton als den gewünschten Endfarbton verwenden, um von dort aus nach und nach aufzuhellen und dem Bild Licht zu verleihen. Zum Lasieren einen breiten Pinsel verwenden und diesen in Terpentin tauchen, damit die Farbe flüssiger wird.

5. Mit dem Malen beginnen:
- Zuerst die Steine der Hausfassade; dafür habe ich verschiedene Ocker-, Grau- und Ziegelrot-Töne verwendet. Idealerweise erzielt man diese durch Mischen von Magenta, Blau und Gelb mit etwas Weiß. Die Zwischenräume zwischen den Steinen habe ich mit einem warmen Ockerton markiert.
- Anschließend malte ich die Steine der Außenmauer. Diese sind dunkler als die des Hauses, und die Zwischenräume zwischen den Steinen sind in graueren Farbtönen gehalten.
- Dann setzte ich mit Weiß Lichtakzente auf die Steine sowohl der Fassade als auch der Mauer.
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- Anschließend malte ich den Baum mit einem dicken Pinsel.

- Ich verlieh den Bäumen verschiedene Grüntöne in eher impressionistischer Manier mit groben Pinselstrichen und malte mit dem Spachtel in verschiedenen Farbtönen über die Äste.

- Ich fügte die Gitter der Balkone, der Tür und des Geländers hinzu, ebenso wie das Schild von Monmundo. Außerdem schuf ich die Farbtöne des Himmels, wobei ich mit einem davon die Signatur anbrachte. Bei dieser Gelegenheit nutzte ich die Gelegenheit, weitere Lücken im Baumwerk zu schaffen, durch die der Himmel sichtbar wird.

6. Lackieren. Mit dem Lack, den ich gekauft hatte und noch vorrätig hatte, trug ich ihn mit einem eigens dafür gekauften breiten Pinsel auf, den ich für solche Arbeiten aufbewahren werde. Die erste Schicht von rechts nach links über die Leinwand, beginnend oben bis unten. Trocknen lassen. Die zweite Schicht von oben nach unten, beginnend rechts bis links auf dem Bild. Tropfen vermeiden.
7. Das Ergebnis, nachdem das Bild bereits an den Wänden meines Wohnzimmers hängt: auf einem ersten Foto von dem Tag, an dem wir meinen 50. Geburtstag feierten, und auf einem zweiten Foto, auf dem nur noch das gesamte Bild zu sehen ist. Gerade jetzt, da ich krank geworden bin und nicht mehr mit Ölfarben und dicken Pinselstrichen malen kann, ist dies ein Bild, das ich zu bewahren versuchen werde.


8. Foto von meinem Haus in Cueva del Hierro, aufgenommen von meinem Freund Ricardo im Sommer 2014 von der anderen Seite der Schlucht des Arroyo Nogueruela aus, das mir als Vorlage beim Malen des Bildes diente.
